Péterfy Sándor Utcai Krankenhaus und Ambulatorium III.
Rekonstruktion des Zentralen Unfallinstituts an der Fiumei út
Nach Abschluss der Planungsarbeiten wurde diese Teileinrichtung in das Nord-Pester Centrum-Krankenhaus eingegliedert. Ihre heutige Bezeichnung lautet: Dr. Manninger Jenő Unfallzentrum.
Das 1940 fertiggestellte Gebäude des Zentralen Unfallinstituts ist ein herausragendes Beispiel der ungarischen modernistischen Architektur und war zugleich eines der am besten ausgestatteten Krankenhäuser seiner Zeit. In den Jahren 1937 bis 1939 waren Gedeon Gerlóczy, Béla Grundböck und Nándor Körmendy die Planer des Gebäudes. 1984 wurde der Gebäudekomplex im Rahmen einer Renovierung umfassend umgebaut, wobei einzelne architektonische Werte seines äußeren Erscheinungsbildes verloren gingen.
Unsere Leistungen:
- Konzeptplanung
- Machbarkeitsstudie
- Vorentwurf
- Genehmigungsplanung
- Ausführungsplanung
Eine der größten Herausforderungen bei der Planung der Rekonstruktion dieses denkmalgeschützten Gebäudes bestand darin, einen Einklang zwischen den architektonischen und medizintechnischen Vorgaben der Entstehungszeit und den heute geltenden Anforderungen herzustellen und zugleich eine Versorgungsqualität sicherzustellen, die den heutigen Erwartungen entspricht. Eine der strengsten Vorgaben für die Planung war, dass die Rekonstruktions- und Umbaumaßnahmen in den Bereichen mit Operationssälen und Intensivstation so konzipiert werden mussten, dass sie innerhalb von maximal 30 Tagen umgesetzt werden können. Für einen längeren Zeitraum konnten die OP-Bereiche dieser landesweit versorgenden Einrichtung auch nicht abwechselnd außer Betrieb genommen werden.
Als Ergebnis der Planung kann die Verbindung zwischen dem modernisierten Hubschrauberlandeplatz — der auch von neuen Hubschraubertypen genutzt werden kann — und den Notfall-OPs durch einen neuen Aufzug und einen Verbindungsgang wesentlich verbessert werden.
Das 3D-Modell des Gebäudes wurde auf Grundlage digitaler Scans erstellt und leistete wertvolle Unterstützung bei der Unterbringung von Leitungen und Anlagen moderner haustechnischer, elektrischer und medizintechnischer Systeme in den nur begrenzt verfügbaren freien Räumen.