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Gesundheits- und Biotechnologie-Science-Park der Semmelweis Egyetem

Der Gesundheits- und Biotechnologie-Science-Park der Semmelweis Egyetem ist als neues Zentrum für Forschung, Lehre und Innovation im Budapester Orczy-Viertel geplant. Er soll Forschung in Gesundheitsindustrie und Biotechnologie mit dem Wissen der Universität, Unternehmen und technologischen Entwicklungen in einer gemeinsamen Umgebung verbinden.

Die Generalplanung des nahezu 57.500 Quadratmeter großen Komplexes wurde von einem Konsortium aus CÉH zRt. und FejérTerv Kft. durchgeführt. Die Planung stellte uns vor besondere Herausforderungen, da die Anforderungen und Erwartungen von 27 Instituten der Semmelweis Egyetem auf einem bereits bebauten Gelände aufeinander abgestimmt und planerisch umgesetzt werden mussten. Die unterschiedlichen räumlichen und technischen Anforderungen der Forschungs-, Lehr- und Universitätsfunktionen waren in einem einheitlichen architektonischen und ingenieurtechnischen System zusammenzuführen.

Der geplante Science Park besteht aus vier Gebäuden. Vorgesehen sind Forschungslabore, Werkstätten, Büros, studentische und didaktische Räume, eine Bibliothek sowie Gemeinschaftsbereiche, die Zusammenarbeit und Wissensaustausch fördern.

Labor-, Lehr- und Bürobereiche stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an Raumstruktur und technische Infrastruktur. Bei der Generalplanung mussten diese in einem gemeinsamen Tragwerks-, Gebäudetechnik- und Erschließungssystem zusammengeführt werden. Gleichzeitig sollen die Gebäude an zukünftige Forschungsprogramme und technologische Veränderungen angepasst werden können.

Zwischen den vier Gebäuden entsteht auf zwei Ebenen eine offene Grünfläche. Der öffentlich zugängliche Blockinnenbereich dient nicht nur der Universitätsgemeinschaft, sondern schafft auch neue Fußwege und Aufenthaltsräume für das umliegende Stadtviertel.

Parkplätze und logistische Funktionen werden in einer dreigeschossigen Tiefgarage untergebracht. Dadurch können größere Flächen an der Oberfläche begrünt und Fahrzeug-, Liefer- und Fußgängerverkehr voneinander getrennt werden.

Der Science Park erhielt 2025 die Baugenehmigung. Die Aufgabe von CÉH zRt. bestand darin, die Anforderungen zahlreicher universitärer Institute, die speziellen Forschungsfunktionen und die städtebaulichen Rahmenbedingungen in einem einheitlichen technischen Konzept zusammenzuführen.

Konsortialpartner: FejérTerv Kft.

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