CÉH+ BIM
Mit Hilfe unserer fachlich vorbereiteten Experten, die über mehrere Jahre Praxis sowie nationale und internationale Erfahrung verfügen, wenden wir die BIM-Methodik auf Systemebene an und bieten unsere damit verbundenen Dienstleistungen in hervorragender Qualität an.
Im April 2020 war die CÉH-Gruppe die erste in Mittelosteuropa, die vom British Standards Institute die Zertifizierung für die Anwendung der ISO 19650-1 und -2:2018-Standards erhielt, die Richtlinien für das Management von Informationen während des Lebenszyklus eines Gebäudes unter Verwendung der BIM-Arbeitsmethode geben. Somit ist CÉH der erste Marktteilnehmer in der Region, der BIM-Planungs-, Projektmanagement- und Beratungsdienstleistungen nach internationalen Standards anbietet.
Unsere Dienstleistungen
die wir sowohl gemeinsam als auch einzeln anbieten:
- Scan2BIM – 3D-Laserscanning und/oder Drohnenvermessung von Gebäuden und Bauwerken, Erstellung von Punktwolkenmodellen und daraus Erstellung von BIM-Basismodellen.
- Planung (BIM 3D) – Umfassende Planung und Modellierung von Gebäuden und Bauwerken (alle Fachbereiche und sogar Technologien abdeckend), Kollisionsprüfung in BIM.
- Projektmanagement, Bauleitung (BIM 4D) – Koordination des Investitionsprozesses und technische Überwachung im Interesse des Auftraggebers während der Durchführung von Hochbauprojekten.
- Kostenexpertise, Kostenschätzung (BIM 5D) – Mengenkalkulation auf Basis von BIM-Modellen, Kostenkalkulation, Ausschreibung von Bauunternehmern, Kostenkontrolle.
- Nachhaltigkeits- und Energieexpertise (BIM 6D) – Detaillierte Energieanalyse, dynamische Energiemodellierung und thermische Komfortprüfung, CFD-Simulation, Sonnenlichtanalyse, Windkanal- und Windlastprüfung, Planung und Überwachung der grünen Zertifizierung (LEED/BREEAM/DGNB/WELL).
- Bestandsplan, BIM2FM (BIM 7D): BIM-Bestandsmodell, Änderungsmanagement, BIM-Modell-Detail und Datenbereitstellung geeignet für die Übergabe an den Betrieb.
- BIM-Management – Einrichtung und Verwaltung von BIM-Prozessen.
- BIM-Expertise, Beratung – Fachliche BIM-Vertretung des Auftraggebers während des Projekts, Modellprüfung, Qualitätskontrolle. Einrichtung von Kundenstandards, Teilnahme an der Vorbereitung von Ausschreibungen und Verträgen.
Was ist BIM?
BIM (Building Information Modelling), auf Deutsch: Bauwerksdatenmodellierung, ist eine Arbeitsmethode, mit der der gesamte Lebenszyklus eines Projekts bis zum Ende verfolgt werden kann: von den Anfängen über die Verwirklichung und den Betrieb bis zum eventuellen, künftigen Erlöschen. Hinsichtlich seiner Art kann das Projekt ein Gebäude, eine Brücke, eine Straße, ein Kunstbauwerk, ein Objekt der Stadtwerke oder jedes beliebige Hoch- und Tiefbauwerk sein.
Bei der BIM werden die modernsten CAD- und Datenaustauschtechnologien in den Planungs-, Bau- und Betriebsprozessen angewandt, was eine auf Modellbasis erfolgende Projektplanung und Projektkontrolle ermöglicht.
Die Basis für die BIM-Arbeitsprozesse ist ein in einer virtuellen Umgebung aufgebautes 3D-Modell, das sich auf den technischen Inhalt des Gebäudes beruft, es ist seine räumliche Abbildung in geometrischem, konstruktionellem Sinne.
Warum BIM?
Warum sollten Sie BIM verwenden? Die in den Arbeitsprozessen angewendeten einheitlichen Standards, Vorschriften, geteilten Modelle und Informationen verbessern:
- Die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten (Gewerke, Projektmanagement, Planer und Auftragnehmer)
- Die Koordination der Arbeiten
- Die Qualität der Planung
- Die Fähigkeit, Bauprozesse zu planen und zu überwachen
- Die Kostenplanung und -kontrolle
Mit BIM kann das Projekt durch bessere Planung schneller, in höherer Qualität und zu geringeren Kosten realisiert werden.
Was bringt die Zukunft?
In der Digitalisierung der Bauindustrie betrachten wir die BIM-Methodik als Ausgangspunkt, der alle Daten der Anlage in einer einheitlichen Datenbank zusammenfasst. Zukunftsweisende Ansätze heben den Planungs- und Bauprozess auf eine neue Ebene.
VDC (Virtual Design and Construction) ist ein Ansatz, der nicht nur das Gebäude, sondern auch den Bauprozess und die beteiligten Parteien in das digitale Modell integriert. VDC ist ein Prozess und eine Betriebsweise, bei der das Bauprojektmanagement auf dem während der Planungsphase erstellten BIM-Modell basiert. Das Gebäude wird zuerst im virtuellen Raum errichtet und dann in der Realität nachgebildet.
IDD (Integrated Digital Delivery) erweitert digitale Technologien auf den gesamten Lebenszyklus der Anlage, integriert Arbeitsabläufe und verbindet die Parteien, die am selben Projekt arbeiten. So kann unter Verwendung des digitalen Modells des Gebäudes der gesamte Lebenszyklus digitalisiert werden, von der Bildung und Herstellung vorgefertigter Elemente über die Montage bis hin zum Betrieb oder sogar zur Demontage.
IDD basiert auf der Nutzung von Building Information Modeling (BIM) und Virtual Design and Construction (VDC), die in den letzten Jahren bei zahlreichen Bauprojekten im Ausland angewendet wurden und deren Verbreitung im Inland ebenfalls erwartet wird.
Häufig gestellte Fragen und Antworten
1. Was bedeutet BIM-modellbasierte Planung und wie unterstützt sie die Wirtschaftlichkeit meiner Investition?
BIM (Building Information Modeling) bedeutet, dass ein Gebäude oder eine Anlage nicht nur durch 2D-Pläne, sondern durch ein datenreiches 3D-Digitalmodell beschrieben wird. Für jedes Modellbauteil stehen Geometrie, technische Parameter, Mengenangaben und – bei Bedarf – auch Betriebs- und Wartungsinformationen zur Verfügung.
So können Kollisionen bereits in der Planungsphase erkannt werden, belastbare Mengen für die Kostenplanung stehen bereit, und mit 4D- und 5D-BIM-Werkzeugen lassen sich Bauablauf und Kostenveränderungen simulieren. Das führt zu weniger Fehlern, kürzeren Bauzeiten und besser steuerbaren Investitionskosten. Bei CÉH sind BIM-Modelle seit mehr als einem Jahrzehnt das zentrale Werkzeug unserer Planung.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
2. Was sollte man über die Unterschiede zwischen einem BIM-Modell und der klassischen 2D-Planung wissen?
In der 2D-Planung beschreiben einzelne Pläne das Gebäude, und die Konsistenz hängt stark von der Sorgfalt der Planer ab. Beim BIM arbeiten wir in einem einzigen 3D-Modell, aus dem Grundrisse, Schnitte und Ansichten direkt abgeleitet werden. Änderungen im Modell werden automatisch in allen zugehörigen Plänen übernommen. Das Modell besteht aus intelligenten Bauteilen (Wände, Stützen, TGA-Elemente) mit Mengen- und technischen Daten. Dadurch werden Widersprüche zwischen Plänen reduziert, Änderungen beschleunigt und eine verlässlichere Grundlage für Kosten- und Terminplanung geschaffen.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
3. Worin unterscheidet sich BIM-basierte Planung vom traditionellen CAD-Ansatz?
Im klassischen CAD zeichnen wir Linien, die zusammen das Bild des Gebäudes ergeben, jedoch nur wenig strukturierte Information enthalten. Beim BIM arbeiten wir mit „intelligenten“ Bauteilen: Wände, Stützen, Türen, Fenster, TGA-Geräte, denen Material-, Größen-, Leistungs- und weitere Informationen zugeordnet sind. In der BIM-Planung von CÉH ist das zentrale 3D-Modell die einzige verlässliche Quelle; daraus lassen sich 2D-Pläne, Mengenauszüge und Simulationen automatisch exportieren. So sinkt die Fehlerquote, Änderungen werden schneller und der Bauherr erhält eine deutlich bessere Entscheidungsgrundlage.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
4. Welche konkreten Vorteile bringt BIM für Bauherren und Investoren?
Mit BIM sieht der Bauherr das Projekt frühzeitig und verständlich – nicht nur als Linienplan. Mengen- und Kostendaten werden genauer, die Zahl der Kollisionen und späten Planänderungen während der Ausführung sinkt, ebenso der Aufwand für Nachträge und planerische Bauüberwachung. Der Terminplan wird transparenter und Varianten lassen sich leichter vergleichen. Die BIM-Prozesse von CÉH schaffen auch Mehrwert für Ausführung und Betrieb: Das Modell kann zur digitalen Grundlage des späteren Facility Managements werden.
Quelle: CÉH zRt., BIM- und Projektmanagement-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
5. Wann empfiehlt sich der Einsatz eines BIM-Modells bei Industrieprojekten und welchen geschäftlichen Vorteil hat das?
Bei Industrieprojekten ist BIM praktisch für nahezu jedes Vorhaben empfehlenswert: komplexe Hallen, Technikbereiche, logistische Verknüpfungen und langfristiger Betrieb. Die BIM-Modelle von CÉH zeigen bereits ab der Konzeptphase räumliche Zusammenhänge, Kollisionen und Mengen. Das ermöglicht genauere Kostenschätzungen, eine bessere Terminsteuerung und eine schnellere Inbetriebnahme – also einen klaren wirtschaftlichen Vorteil.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
6. Welche BIM-Dimensionen (3D–7D) gibt es und welchen praktischen Nutzen haben sie?
3D beschreibt das räumliche Modell, 4D ergänzt die Zeit (Terminplanung), 5D Kosten und Mengen, 6D Energie- und Nachhaltigkeitsdaten, 7D Betriebs- und FM-Informationen. Mit 4D-/5D-BIM-Modellen lässt sich der Bauablauf und die Kostenentwicklung deutlich besser planen. 6D und 7D unterstützen den Betreiber dabei, über den gesamten Lebenszyklus fundierte Entscheidungen zu Wartung, Sanierung und Energieeinsatz zu treffen.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
7. Was bedeutet die 7D-Dimension von BIM und wie unterstützt sie den Gebäudebetrieb (FM)?
7D ist die Erweiterung des BIM-Modells in Richtung Betrieb und Facility Management. Für jedes Bauteil können Wartungszyklen, Gewährleistungsdaten, Herstellerinformationen, Energieverbrauch und weitere Betriebsparameter hinterlegt werden. Auf Wunsch erstellt CÉH 7D-fähige Modelle, in denen der Betreiber per Mausklick sieht, welches Gerät wann zu warten ist, wo es sich befindet und welche Dokumente dazu gehören. Das reduziert unerwartete Ausfälle und hilft, Lebenszykluskosten zu optimieren.
Quelle: CÉH zRt., BIM- und FM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
8. Was bedeutet eine BIM-Zertifizierung nach den Normen ISO 19650-1 und -2?
Die Normen ISO 19650-1 und -2 definieren einen internationalen Rahmen für das BIM-basierte Informationsmanagement in Planung und Ausführung der gebauten Umwelt. Sie sind nicht an eine bestimmte Software gebunden, sondern regeln, wie Daten zwischen Projektbeteiligten strukturiert, sicher und mit klaren Verantwortlichkeiten gehandhabt werden. Arbeitet eine Organisation oder ein Projekt nach ISO-19650-konformen Prozessen, bedeutet das für den Bauherrn transparentere, nachvollziehbare und verlässlichere digitale Informationsflüsse.
Quelle: CÉH zRt., BIM- und Qualitätsmanagement-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
9. Wozu dienen Kollisionsprüfung und 4D-Simulation und wie reduzieren sie Ausführungsfehler?
Die Kollisionsprüfung (Clash Detection) durchsucht das BIM-Modell automatisch nach sich überschneidenden Bauteilen, etwa zwischen TGA-Leitungen und Tragwerk, Kabeltrassen und Lüftungskanälen oder Geräten und Baukonstruktion. Die 4D-Simulation ergänzt die Zeitdimension: Sie zeigt, wann welche Bauteile erstellt werden und in welcher Reihenfolge die Gewerke arbeiten. Auf Wunsch führt CÉH diese Prüfungen vor Baubeginn durch, sodass die meisten Konflikte im digitalen Modell und nicht durch Rückbau auf der Baustelle gelöst werden müssen. Das reduziert Fehler, Nacharbeiten und Verzögerungen deutlich.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
10. Wie funktioniert eine 4D-BIM-Simulation und was zeigt sie über den Bauablauf?
Die 4D-BIM-Simulation verknüpft das 3D-Modell mit dem Terminplan: Jedem Modellelement wird der Zeitraum zugeordnet, in dem es gebaut wird. So lässt sich der Bauprozess entlang einer Zeitleiste „abspielen“: parallele Arbeiten, Engstellen und mögliche logistische Konflikte werden sichtbar. Auf dieser Grundlage kann der Terminplan angepasst und der Ressourceneinsatz optimiert werden, wodurch das Verzögerungsrisiko sinkt.
Quelle: CÉH zRt., BIM- und Projektmanagement-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
11. Welche Fehler können durch digitale Kollisionsprüfung (Clash Detection) vermieden werden?
Mit der digitalen Kollisionsprüfung werden Konflikte erkannt, die auf der Baustelle zu erheblichen Rückbauten und Mehrkosten führen würden: sich kreuzende TGA- und Elektroleitungen, mit Tragwerk kollidierende Leitungen, zu niedrig geführte Lüftungskanäle, nicht einbaubare Geräte oder überlagerte Installationen. Das BIM-Team von CÉH identifiziert diese Konflikte bereits in der Planungsphase, sodass Lösungen im Modell gefunden werden – nicht erst während der Bauausführung.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
12. Wie unterstützt BIM Terminplanung, Kostenkontrolle und die Vermeidung von Ausführungsfehlern?
BIM unterstützt die Terminplanung in 4D und die Kosten in 5D: Zeit- und Kostendaten können mit jedem Modellelement verknüpft werden. Aus den Modellen von CÉH abgeleitete Mengen ermöglichen präzisere Kostenschätzungen, während 4D-Simulationen kritische Phasen, Parallelaktivitäten und logistische Probleme sichtbar machen. Die Kollisionsprüfung bringt die meisten Einbaukonflikte bereits im digitalen Modell zum Vorschein. Das führt zu weniger Fehlern, geringeren Stillstandszeiten und reduzierten Kostenüberschreitungen auf der Baustelle.
Quelle: CÉH zRt., BIM- und Projektmanagement-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
13. Welche Rolle spielen Kollisionsprüfung und 4D/5D-BIM-Modelle in der Ausführungsvorbereitung?
Die Kollisionsprüfung deckt geometrische Konflikte im Modell auf, 4D verknüpft es mit der Zeit (Terminplan), 5D mit den Kosten. Auf Wunsch setzt CÉH diese Modelle bereits in der Ausführungsplanung ein, sodass der Unternehmer Unterlagen erhält, in denen die meisten Termin- und Einbaurisiken erkennbar und steuerbar sind. Das führt zu belastbareren Angeboten, weniger Unsicherheiten und einem reibungsloseren Bauablauf für den Bauherrn.
Quelle: CÉH zRt., BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
14. Wann wird eine BIM-basierte Mengenermittlung benötigt und wie unterscheidet sie sich von der klassischen Kostenschätzung?
Eine BIM-basierte Mengenermittlung ist besonders bei komplexen, hochvolumigen Projekten sinnvoll. Die klassische Kostenschätzung beruht auf 2D-Plänen und manuellen Mengenauszügen; BIM-basierte Mengen werden dagegen direkt aus den Modellelementen generiert. Ändert sich das Modell, aktualisieren sich die Mengen automatisch. Das ermöglicht genauere, transparentere und dynamisch aktualisierbare Kostenschätzungen.
Quelle: CÉH zRt., BIM- und Kostenplanungs-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
15. Mit welchen Methoden führt CÉH die digitale Bestandsaufnahme bestehender Gebäude durch?
Unsere Hauptmethoden sind terrestrisches Laserscanning und drohnengestützte Photogrammetrie. Die Laserscanner erfassen dichte 3D-Punktwolken, die Drohne dokumentiert die Außenbereiche und schwer zugänglichen Zonen. Auf Basis der Punktwolke wird ein 3D-BIM-Modell erstellt, das die Grundlage für weitere Planungs- und Ingenieurleistungen bildet.
Quelle: CÉH zRt., Digitales Aufmaß- und BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
16. Wie unterstützen digitale Bestandsaufnahmen (Laserscanning, Drohne) Planung und Sanierung?
Ein punktwolkenbasiertes digitales Abbild liefert eine exakte Geometrie des Bestands. Das BIM-Modell wird in diesem Raum erstellt, sodass die Planung nicht mehr auf unsicheren, veralteten Plänen beruht. Dadurch verringert sich die Zahl der Überraschungen während der Ausführung, und die Verlässlichkeit von Angebotskalkulationen und Sanierungskonzepten steigt nachweislich.
Quelle: CÉH zRt., Digitales Aufmaß- und BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
17. Für welche Projekttypen werden Drohnen- und Laserscanneraufnahmen empfohlen?
Diese Methoden sind überall dort besonders sinnvoll, wo die Geometrie komplex ist, der Zugang erschwert oder das Objekt bereits in Betrieb ist: Industriehallen, Technikzentralen, denkmalgeschützte Gebäude, Brücken und große Industrieareale. Sie ermöglichen eine präzise, schnelle und sichere Datenerfassung mit minimalen Eingriffen in den laufenden Betrieb.
Quelle: CÉH zRt., Digitales Aufmaß-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
18. Wann lohnt es sich, bestehende Gebäude per Laserscanning in ein BIM-Modell zu integrieren, und wie läuft das ab?
Die Integration von Bestandsgebäuden in ein BIM-Modell ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage komplex oder älter ist, Pläne unvollständig sind oder eine größere Sanierung bzw. Umnutzung bevorsteht. CÉH erstellt zunächst mit einem Laserscanner (und bei Bedarf mit einer Drohne) eine Punktwolke und baut daraus das BIM-Modell auf. Dieses Modell bildet die tatsächliche Geometrie ab, auf der neue Konstruktionen und Anlagen sicher geplant werden können.
Quelle: CÉH zRt., Digitales Aufmaß- und BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
19. Welche digitalen Werkzeuge und Entwicklungen setzt CÉH zur Unterstützung innovativer Ingenieurleistungen ein?
Zum digitalen Ökosystem von CÉH gehören BIM-Plattformen, eine Common Data Environment (CDE), 4D/5D-Simulationen, Laserscanner, Drohnen, automatisierte Mengenermittlung, parametrische Planung, Visualisierungstools sowie eigene Reporting- und Dashboard-Lösungen. Zusammen sorgen sie für strukturierte Daten, transparente Zusammenarbeit und entscheidungsreife Informationen für unsere Kunden.
Quelle: CÉH zRt., Digitales Entwicklungs- und BIM-Team, letzte Aktualisierung: Januar 2026.
20. Warum ist parametrische Planung bei komplexen technischen Gebäuden sinnvoll?
Parametrische Modelle ermöglichen es, verschiedene Varianten schnell zu untersuchen und die Auswirkungen einzelner Parameter – wie Spannweite, Rastermaß oder TGA-Anforderungen – unmittelbar zu sehen. Das ist besonders nützlich bei großen Industrie-, Infrastruktur- oder sonstigen komplexen Gebäuden mit vielen wechselseitigen Abhängigkeiten. CÉH kann so Alternativen effizient vergleichen und den Bauherrn bei der Wahl der technisch und wirtschaftlich optimalen Lösung unterstützen.
Quelle: CÉH zRt., Parametrik- und BIM-Planungsteam, letzte Aktualisierung: Januar 2026.