×

Cookie management

Eiffel Műhelyház – Kunstzentrum der Ungarischen Staatsoper

Das Eiffel Műhelyház ist das Kunst-, Produktions-, Proben- und Logistikzentrum der Ungarischen Staatsoper. Es entstand in den denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen nördlichen Eisenbahnausbesserungswerks der MÁV und gab einem der bedeutendsten Beispiele ungarischer Industriearchitektur eine neue Nutzung.

Die nach Plänen von János Feketeházy zwischen 1884 und 1886 errichtete fünfschiffige Stahlhalle diente ursprünglich der Reparatur von Dampflokomotiven. Bei der Umnutzung mussten die großzügige industrielle Raumstruktur und die historischen Konstruktionen bewahrt und gleichzeitig an moderne kulturelle und betriebliche Funktionen angepasst werden.

Die zentrale Halle umfasst rund 25.000 Quadratmeter. Im Rahmen der Gesamtentwicklung wurden 33.000 Quadratmeter bebaute Fläche und ein drei Hektar großer Park erneuert. Der Komplex beherbergt neun Produktionswerkstätten, Probenräume sowie Lagerflächen für Bühnenbilder, Requisiten und Kostüme der Oper.

Der Miklós-Bánffy-Saal mit fast 500 Plätzen verfügt über einen für Opernaufführungen geeigneten Orchestergraben und ein flexibel nutzbares bühnentechnisches System. Die Sándor-Hevesi-Probebühne entspricht in ihren Abmessungen der Bühne des Opernhauses. Das Ferenc-Fricsay-Studio bietet geeignete Bedingungen für Orchesterproben und Tonaufnahmen. Ergänzt werden die künstlerischen Funktionen durch Ausbildungsräume, ein Besucherzentrum, eine Ausstellung, einen Kostümverleih und Veranstaltungsflächen.

CÉH zRt. übernahm Projektmanagementleistungen und vertrat dabei die Interessen des Bauherrn. Unsere Aufgaben umfassten die Koordination der Planungs- und Bauprozesse, die Kontrolle der technischen Inhalte, Kosten und Termine sowie die fachliche Vorbereitung von Entscheidungen des Auftraggebers.

Die besondere fachliche Herausforderung bestand in der Abstimmung der historischen Konstruktionen mit den Bühnen- und Akustiksystemen, den Lagerbereichen mit hoher Kapazität und der modernen Gebäudetechnik. Die ehemalige Industriehalle erhielt dadurch eine neue kulturelle Funktion, ohne ihren prägenden historischen Charakter zu verlieren.


Planer: KÖZTI Zrt.

Leitender Architekt: Miklós Marosi


Auszeichnungen:

  • Média Építészeti Díja, 2021 – Nagyberuházási Különdíj, (Medienpreis für Architektur, 2021 – Sonderpreis für Großprojekte)
  • Építőipari Nívódíj, 2021 – Középület/kulturális kategória, (Ungarischer Preis für herausragende Bauleistungen, 2021 – Kategorie Öffentliches und kulturelles Gebäude)

Unsere Dienstleistungen im Projekt

Betroffene Sektoren