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Renovierung des Millenáris Ausstellungs- und Veranstaltungszentrums

Die Sanierung des Millenáris Ausstellungs- und Veranstaltungszentrums wurde im Rahmen des Entwicklungskonzepts „Újjászülető Millenáris“ umgesetzt. Das Projekt bezog sich auf die Umgestaltung, Modernisierung und Weiterplanung der Gebäude B, C, C2, D und G an einem Kulturstandort, der zu den wichtigen Orten des Gemeinschafts- und Veranstaltungslebens in Budapest gehört.

Ziel der Entwicklung war es, dass die Gebäude des Millenáris unter Beibehaltung ihrer bisherigen Funktionen ein moderneres, flexibler nutzbares und technisch zuverlässigeres Umfeld für Ausstellungen, Veranstaltungen und Gemeinschaftsprogramme bieten. Die Arbeiten betrafen zugleich historische Industriegebäude, zeitgenössische Ergänzungen, Nebenflächen und Besucherfunktionen.

Wir waren mit Weiterplanungs-, Projektmanagement- und technischen Bauüberwachungsleistungen am Projekt beteiligt. Unsere Rolle umfasste die fachliche Unterstützung der Planungsprozesse, die Koordination der Umsetzung, die Prüfung der technischen Inhalte sowie die Nachverfolgung der Bauprozesse.

Die fachliche Komplexität der Aufgabe ergab sich daraus, dass die Erneuerung mehrerer Gebäudeteile mit unterschiedlichem Zustand und unterschiedlicher Funktion koordiniert werden musste. Neben der Bewahrung des historischen Industriecharakters mussten auch die heutigen Anforderungen an Veranstaltungstechnik, Betrieb, Besuchernutzung und Sicherheit erfüllt werden. In einem solchen Umfeld besteht eine der wichtigsten Aufgaben der Planung und technischen Kontrolle darin, bestehende Werte, neue Funktionen und die praktischen Aspekte der Umsetzung in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

Die Erneuerung des Gebäudes G, des Empfangsgebäudes, war eines der besonders sichtbaren Elemente der Entwicklung. Im Zuge der Umgestaltung des ehemaligen Industriegebäudes mit großer Raumhöhe entstanden neue Veranstaltungs-, Neben- und Technikflächen, während das Gebäude weiterhin als einer der wichtigen Empfangs- und Veranstaltungsorte des Millenáris dient.

Der Wert der Sanierung liegt darin, dass der bestehende Gebäudebestand des Millenáris nicht ersetzt, sondern weiterentwickelt wurde. Das Projekt trug dazu bei, dass das auf dem Gelände der ehemaligen Ganz-Fabrik entstandene Kulturzentrum langfristig ein nutzbarer, erneuerter und für die städtische Öffentlichkeit zugänglicher Ort bleibt.

Partnerbüro: Mata-Dór Architektúra Kft.

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