Sanierung des Erkel Theaters
Die Sanierung des Erkel Theaters war mit der Wiederinbetriebnahme eines der bedeutenden Budapester Spielorte für Oper und Ballett verbunden. Ziel der Entwicklung war es, das über längere Zeit geschlossene Theater wieder für den Empfang von Publikum, die Durchführung von Vorstellungen und die Unterstützung des Betriebs der Ungarischen Staatsoper nutzbar zu machen.
Im Rahmen der Sanierung spielten die Erneuerung der Publikumsbereiche, des Zuschauerraums, der Bühnentechnik und der unterstützenden Bereiche eine wichtige Rolle. Bei einer solchen Einrichtung können der technische Zustand des Gebäudes, die behördliche Konformität, die Sicherheit des Publikums, die Betreibbarkeit und die praktischen Anforderungen des Theaterbetriebs nur in enger Abstimmung behandelt werden.
Wir waren mit Projektmanagementleistungen an der Investition beteiligt. Unsere Arbeit umfasste die Bauherrenvertretung vor Ort, die Nachverfolgung des Umsetzungsprozesses sowie die Unterstützung der für die Wiederinbetriebnahme des Theaters erforderlichen behördlichen und fachbehördlichen Verfahren.
Die Besonderheit der Aufgabe lag darin, dass die Sanierung auf die Wiedereröffnung eines traditionsreichen Kulturgebäudes mit großer Besucherkapazität abgestimmt werden musste. In einer solchen Situation bedeutet Projektmanagement nicht nur Organisation, sondern auch die laufende Abstimmung technischer, behördlicher, betrieblicher und nutzungsbezogener Aspekte.
Die Erneuerung des Erkel Theaters trug dazu bei, dass einer der wichtigen Budapester Spielorte des Musiktheaters wieder in das kulturelle Leben eingebunden wurde und als Spielstätte mit großer Kapazität Opern- und Ballettaufführungen einem breiteren Publikum zugänglich machen kann.