Becton Dickinson automatisierte Sterilisationsanlage
Die Investition von Becton Dickinson ist eine Entwicklung von herausragender Bedeutung für die ungarische Medizintechnikbranche: Im Rahmen des Projekts mit einem Volumen von rund 17 Milliarden HUF entsteht eine robotisierte Sterilisationsanlage, die auch auf regionaler Ebene einzigartig ist. Das neue Gebäude mit einer Fläche von rund 4.475 m2 wird über einen Tunnel an das bestehende Produktionswerk angeschlossen und umfasst unter anderem eine Sterilisationsproduktionseinheit, Vorbereitungs-, Sterilisations- und Neutralisationskammern, einen EO-Lagerraum sowie einen Logistiklagerbereich.
Ziel der Entwicklung ist es, den Sterilisationsprozess künftig im eigenen Haus durchzuführen, wodurch die Lieferkette vereinfacht und die Patientensicherheit unterstützt wird. Die strategische Bedeutung der Investition wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass das Unternehmen dadurch der einzige europäische Hersteller von vorgefüllten Glasspritzen mit eigener Sterilisationskapazität werden könnte.
Die CÉH zRt. ist als Generalplaner an der Umsetzung des Projekts beteiligt. Wir arbeiten an der Vorbereitung einer spezialisierten Industrieanlage, bei der technologische Anforderungen, Sicherheitsaspekte und höchste Präzision im Detail von besonderer Bedeutung sind. Die Komplexität des Projekts liegt darin, die Anforderungen einer speziellen Produktionstechnologie so zu erfüllen, dass sich die neuen Funktionen organisch in die bestehende Betriebsumgebung einfügen.
Durch die Investition entstehen voraussichtlich 25 neue Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung. Nach derzeitiger Planung wird das Projekt zwischen 2026 und 2028 realisiert, die Aufnahme der Sterilisationstätigkeit ist für 2029 vorgesehen.