IKEA-Einrichtungshaus Soroksár
Das IKEA-Einrichtungshaus in Soroksár wurde als dritter ungarischer Standort des Unternehmens und zum Zeitpunkt seiner Eröffnung als größtes IKEA-Haus des Landes realisiert. Das 34.000 Quadratmeter große Gebäude vereint den gesamten IKEA-Einkaufsprozess mit Ausstellungsbereichen, Markthalle, Selbstbedienungslager, Logistikflächen, Restaurant und Kundendienst.
Die Investition wurde innerhalb von rund eineinhalb Jahren umgesetzt. In den verschiedenen Bauphasen waren fast 2.000 Personen beteiligt, die Arbeiten wurden von 23 unterschiedlichen Auftragnehmern ausgeführt. Die parallel laufenden Rohbau-, Ausbau-, Technologie- und Ladeneinrichtungsarbeiten erforderten eine komplexe Koordination auf der Baustelle.
Die Kundenbereiche folgen dem traditionellen IKEA-Einkaufsweg. An die Möbelausstellung schließen sich die Markthalle für kleinere Produkte und das Selbstbedienungslager an. Warenbewegung, Kundenverkehr und Regalbefüllung mussten so organisiert werden, dass der Betrieb trotz der großen Fläche übersichtlich und sicher bleibt.
Energieeffizienz und Umweltlösungen spielten bei der Entwicklung eine wichtige Rolle. Ein geothermisches System deckt einen wesentlichen Teil des Heiz- und Kühlbedarfs des Gebäudes. Auf dem Dach installierte Photovoltaikmodule erzeugen elektrische Energie.
Gesammeltes Regenwasser wird unter anderem für die Toilettenspülung genutzt. Ein zwischen dem Einrichtungshaus und der Autobahn angelegter Schutzwald trägt zur Verringerung der Umweltbelastung bei und stärkt das Grünflächensystem des Grundstücks.
Für Elektrofahrzeuge wurden Ladestationen eingerichtet. Radfahrern stehen Fahrradabstellplätze und eine Servicestation mit grundlegenden Reparaturwerkzeugen zur Verfügung. Bei der Verkehrsplanung mussten Pkw-, Fußgänger-, Fahrrad- und Lieferverkehr miteinander koordiniert werden.
CÉH zRt. übernahm Site Management, Projektsteuerung und technische Bauüberwachung. Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit war die Koordination der 23 Auftragnehmer, die Abstimmung von Arbeitsbereichen und Terminen sowie die kontinuierliche Klärung technischer Fragen vor Ort.
Im Rahmen der technischen Bauüberwachung kontrollierten wir die Übereinstimmung der Ausführung mit der Planung und den einheitlichen technischen Anforderungen von IKEA, die Qualität der eingebauten Konstruktionen und Systeme sowie die Vorbereitung auf Übergabe und Geschäftseröffnung.