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Raiffeisen Bank Burgenland

Das Wettbewerbskonzept für das neue Landeszentrum der Raiffeisen Bank Burgenland untersuchte die Möglichkeit eines modernen, nachhaltigen und langfristig gut funktionierenden Bürogebäudes in Eisenstadt. Die Aufgabe bestand nicht nur darin, ein Bankenzentrum architektonisch zu formulieren, sondern auch darin, einen Ausgleich zwischen effizientem Bürobetrieb, repräsentativem Erscheinungsbild und umweltbewusster Gestaltung zu schaffen.

Die CÉH zRt. wirkte mit ihrer Kompetenz in der Hochbauplanung an der Ausarbeitung des Konzepts mit. Bereits in der Wettbewerbsphase war es ein wichtiger Aspekt, dass das Gebäude hohen Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht und zugleich die tägliche Nutzung, die energetische Leistung und die architektonische Qualität konsequent berücksichtigt werden.

Das Konzept zielte im österreichischen klimaaktiv-Zertifizierungssystem auf 900 Punkte und den GOLD-Standard ab. Im Rahmen der Planungsarbeit wurde auch der Energieausweis des Gebäudes erstellt, der die technische Grundlage der Nachhaltigkeitsziele unterstützte.

Der umweltbewusste Betrieb wurde durch mehrere konkrete Lösungen unterstützt. Die Nutzung von Regenwasser, die passive außenliegende Verschattung und die Holzdachkonstruktion dienten alle dem Ziel, ein Gebäude zu schaffen, das nicht nur energieeffizient ist, sondern auch langfristig gut nutzbar bleibt und klimabewusst betrieben werden kann.

Der Wert des Projekts liegt darin, dass architektonische Qualität, energetische Leistung und Nachhaltigkeitsaspekte bereits in der Konzeptphase gemeinsam betrachtet wurden. Die CÉH zRt. arbeitete an den Wettbewerbsunterlagen gemeinsam mit einem österreichischen Partnerbüro sowie mit Fachleuten für Nachhaltigkeit und Regenwassermanagement.

Partnerbüro: Architekt DI Anton Mayerhofer Ziviltechniker GmbH

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