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Megyeri-Brücke

Die Megyeri-Brücke ist ein prägendes Element des nördlichen Abschnitts des Budapester Autobahnrings M0 und schafft eine Straßenverbindung zwischen den beiden Ufern der Donau. Die 1.862 Meter lange Querung besteht aus fünf miteinander verbundenen Brückenbauwerken über den Hauptarm der Donau, die Szentendre-Insel und den Szentendre-Donauarm.

CÉH zRt. war an der Brückenplanung beteiligt. Das zentrale ingenieurtechnische Element ist die dreifeldrige Schrägseilbrücke über den Hauptarm der Donau, die als erste Straßenbrücke dieser Bauart in Ungarn realisiert wurde.

Die Hauptöffnung von 300 Metern wird durch zwei Seitenöffnungen von jeweils 145 Metern ergänzt. Der Überbau wird von zwei rund 100 Meter hohen, A-förmigen Pylonen und 88 in zwei Ebenen angeordneten Schrägseilen getragen. Zwischen den Pylonen verläuft die Fahrbahn etwa zehn Meter über der Wasseroberfläche.

Die Planung einer Querung aus mehreren Brückentypen erforderte die Koordination unterschiedlicher Flussbettverhältnisse, Gründungslösungen und Tragwerkssysteme. Die einzelnen Bauwerke mussten eine durchgehende Verkehrsverbindung bilden und zugleich auf die jeweiligen Umwelt- und Konstruktionsbedingungen reagieren.

Für die Errichtung der fast 100 Meter hohen Pylone, das Einheben der Fahrbahnsegmente und den präzisen Zusammenschluss der langen Brückenkonstruktion waren besondere Bauverfahren erforderlich. Die Arbeiten über dem Fluss, die Montage in großer Höhe und die voneinander abhängigen Bauphasen erforderten eine kontinuierliche vermessungstechnische und konstruktive Kontrolle.

Die Megyeri-Brücke ist nicht nur eine Verkehrsverbindung, sondern auch ein prägendes Ingenieurbauwerk im Norden Budapests. Das Tragwerk der Schrägseilbrücke und die charakteristischen Pylone bilden ein weithin sichtbares Element in der Donaulandschaft.

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