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Donaubrücke Esztergom

Die Planung der Donaubrücke Esztergom wurde als Konzept für eine großmaßstäbliche Straßenverbindung über den Hauptarm der Donau erstellt. Die geplante Brücke wäre auf dem Donauabschnitt bei Esztergom als 796 Meter lange Schrägseilbrücke mit zwei Pylonen und zwei Seilebenen erschienen.

Die Hauptstützweiten der Brücke waren gemäß Planung mit 168+460+168 Metern vorgesehen. Die Gesamtbreite der Brücke betrug 29 Meter, die Pylone erhoben sich 100 Meter über die Fahrbahnebene. Bei der konstruktiven Ausgestaltung waren die große Spannweite, die Straßenkapazität, die Querung der Donau und die stadtbildprägende Wirkung der Brücke gleichzeitig maßgebend.

Wir waren mit Brückenplanungsleistungen am Projekt beteiligt. Unser Brückenplanungsbüro arbeitete an einem Tragwerkskonzept, in dem Pylone, Schrägseile, Versteifungsträger und Unterbauten ein einheitliches, großmaßstäbliches Ingenieursystem bildeten.

Eines der charakteristischsten Elemente des Entwurfs war die bogenförmige Führung der eigenständigen Pylonstiele und die schleierartige Erscheinung der Schrägseile. Die Pylonstiele wurden unterhalb des Fahrbahnträgers durch einen Stahlbetonträger verbunden, während im Bereich der Seilverankerungen lamellenartige Stahlkonstruktionen vorgesehen waren. Der Versteifungsträger wurde als Verbundkonstruktion ausgebildet.

Die fachliche Bedeutung der Planungsaufgabe ergab sich daraus, dass bei einer Donaubrücke dieser Größenordnung Tragverhalten, Anforderungen der Schifffahrt und des Straßenverkehrs, große Spannweiten und stadtbildprägende Wirkung untrennbar miteinander verbunden sind. Das Konzept untersuchte eine brückenbauliche Lösung, die eine klare konstruktive Ordnung mit einer leichten, luftigen Erscheinung verbinden sollte.

Unsere Dienstleistungen im Projekt

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